Auf dem „Weg der Sterne“ zum „Ende der Welt“

Von Johannes Spiegel-Schmidt

Am Eingang des Gelobten Landes Galicien, ein mysteriöses Potpourri
von dünnem christlichen Firniss und heidnischem Keltentum…

21. Juli
Grandas de Salime – Fonsagrada/ Padrón (30 Kilometer)

Lisbeth und Ann-Britt wollten in Grandas de Salime einen Ruhetag einlegen, um zusammen mit Maja dort geruhsam deren 22-jährigen Geburtstag zu feiern. Ich hatte ihr schon am Abend vorher zum Abschied gratuliert, als der Zeiger auf Mitternacht zusteuerte. Heute vermisste ich ihre Begleitung. Es galt, kaum dass man sich etwas näher kennengelernt hatte, auf dem Camino nach kurzer Zeit immer wieder Abschied zu nehmen. Das schmerzte und erforderte eine ständige Flexibilität und Offenheit. Auf diese Weise lernte man zwar stets neue Leute kennen, doch stets nur relativ oberflächlich. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Kontinuität und Vertiefung einer Pilgerfreundschaft gewünscht.

Im Leben gleich Pilgern zu wandeln: frei, bloß und wahrlich leer, mit leichtem Gang, abgeschieden und mit Wenigem zufrieden

Meine Morgenmeditation fiel heute kurz aus, denn in der Herberge gab es keinen Frühstücksraum und bei meinem frühen Aufbruch hatte in Grandas auch noch keine Bar offen. Ich war noch reichlich verschlafen und verpasste gleich zu Anfang am Ortsausgang eine mit gelbem Pfeil versehene Abzweigung von der breiten Landstraße, der ich nun zwangsläufig weiter folgen musste, da sie einige Kilometer bergaufwärts vom Pilgerweg gekreuzt werden sollte. Diese Markierung musste ich unbedingt erwischen und schwor mir, die Augen offenzuhalten.

Doch vorher bereitete ich mir im Straßengraben mit Joghurt und Obst ein provisorisches Frühstück, wobei ich den Kaffee arg vermisste. Dazu las ich einige Verse des protestantischen, deutschen Mystikers Gerhard Tersteegen, der in der Zeit des Spätbarock am Vorabend der Aufklärung gelebt hatte. Er stand dem Pietismus und Quietismus nahe und wurde aufgrund seiner überzeugenden Einheit von Wort und Tat im Standardwerk von Walter Nigg unter die „Großen Heiligen“ gerechnet. Er plädiert dafür, im Leben gleich Pilgern zu wandeln: frei, bloß und wahrlich leer, mit leichtem Gang, abgeschieden und mit Wenigem zufrieden.

„Wohl wahr“, dachte ich, „mein Gepäck ist seit geraumer Zeit auf ein Minimum reduziert und drückt doch noch viel zu schwer, besonders wenn es über den seelenlosen, energieraubenden Asphalt geht. Ich hasse es, wie die Autolobby die letzten Winkel Europas zubetoniert hat, und träume von einer großen Initiative zur Renaturierung und Wiederbegrünung, bei der dem Fußgänger die erste Priorität eingeräumt wird. Utopien und Träume lassen sich nicht verbieten. Irgendwann, wenn die Menschheit an ihrem stetig vorangetriebenen, zivilisatorischen Selbstmord zugrunde gegangen sein wird, holt sich die Natur sowieso das zurück, was man ihr in den letzten Jahrhunderten geraubt hat.“

Pilger per Fahrrad – bereits Tausende von Kilometern unterwegs

Auf der Straße kam ich mit einigen reichlich bepackten Radfahrern ins Gespräch, die es vorzogen, ihren Drahtesel die sanfte, aber stetige Steigung hinauf zu schieben. Ruud war schon vor Wochen mit seinem Mountain Bike in Amsterdam gestartet und malte mir die Via podiense, die Strecke von Le Puy bis zu den Pyrenäen, in den schönsten Farben aus:

„Da weiß man gar nicht, worüber man mehr staunen soll, über die grandiosen Naturschauspiele besonders des Zentralmassivs oder die umwerfenden Bauwerke vieler mittelalterlicher Ortschaften. Frappierend, doch ganz anders ist die sattgrüne Landschaft entlang des nordspanischen Küstenwegs mit zahllosen, verträumten Dörfern und einsamen Strandbuchten. Dabei wechselt vom Baskenland über Kantabrien nach Asturien sowohl die üppig-deftige Küche mit ihren leckeren Fisch- und Fleischgerichten als auch ständig die Sprache. In den Dörfern Euskadis will man nur Baskisch reden, wovon wir nur Bahnhof verstehen, bis wir mit „Agur“ wenigstens grüßen konnten und daraufhin wesentlich freundlicher beäugt wurden. In Kantabrien, vor allem im noblen Santander, spricht man gestochen Kastilisch, während der Dialekt Asturiens schon stark ins Galicische geht, das dem Portugiesischen nahesteht.“

In Oviedo habe er und seine drahtige Freundin Ann sich entschlossen, mit dem Ursprünglichen Weg das asturische Hinterland kennenzulernen. Sie legten im Schnitt rund 100 Kilometer täglich zurück und würden in zwei Tagen in Santiago einfahren.

Am Eingangstor des gelobten Landes Galicien

Nach der linken Abbiegung von der Straße kehrte ich glücklich auf den abwechslungsreichen Pilgerweg zurück. Immer wieder leichte Steigungen, manchmal stachelig pikendes Gesträuch, dann erneut weiche Wege durch Heidelandschaft oder über Sandpisten, nur noch wenig Asphalt. Ich war heute erstaunlich gut bei Fuß, so als ob ich gestern von Maja auch ein Stück Heilung abbekommen hätte. Alle paar Kilometer durchquerte man einen Weiler mit drei bis vier Häusern, dann verschwand der Weg für längere Strecken im Schatten des Waldes oder unter dem wuchernden Buschwerk. Stets war die Markierung gut zu erkennen und kaum, dass man sich versah, stand man nach 15 Kilometer Strecke und einem Höhenunterschied von 400 Metern auf dem 1030 Meter hohen Puerto de Acebo. Er bildet das Eingangstor nach Galicien, das sich in sanft ondulierten Wellen vor einem ausbreitete.

Galicien, das „Irland Spaniens“ – voller Dudelsack, Maisspeicher aufStelzen und fischreichen Fjorden

Das grüne Galicien wird wegen seines feuchtwarmen Klimas das „Irland Spaniens“ genannt, sicherlich auch aufgrund seiner keltischen Vergangenheit, die in der Mythologie, der Volksmusik und speziell der „Gaita“, dem galicischen Dudelsack noch allseits präsent ist. Galicien ist das Land der „Horreos“, der Mais- und Getreidespeicher auf Granitstelzen, die vor unliebsamen Gästen aus der knabbernden Mäusezunft schützen. An jeder Wegkreuzung trifft man die „Cruzeiros“, die Wegekreuze mit dem Corpus Christi auf der einen und der Gottesmutter auf der anderen Seite, die das Heidnisch-Dämonische bannen sollen. Und an vielen Stellen begegnet man den „Pazos“, den alten, adligen Landsitzen, wo neben grünspanüberzogenen Mauern und prächtigen Gärten Palmen, Pinien, Maronen, Kamelienbäume und Eichen friedlich nebeneinander wachsen.

Galicien ist bekannt für seine fischreichen „Rias“, jene fjordartigen Flussmündungen, in denen sich Süß- und Salzwasser mischen und die Flut kilometerweit ins Landesinnere schwappt. Und Galicien ist seit zwei Jahrzehnten berüchtigt als Eukalyptuskolonie, das als grünes Öl propagiert wird und das Rohstoffdepot der europäischen Papierindustrie darstellt. In 40 Jahren wird der Boden durch diesen gefährlichen, fremdstämmigen, überaus wasserhungrigen Baum, der hier auf keine natürlichen Feinde trifft, total ausgelaugt und ebenso lange zu nichts zu gebrauchen sein.

Je weiter sie nach Galicien und den Westen vordringen, desto mehr nähern sie sich dem Kult der Toten

Vom Landschaftsbild änderte sich hier am Acebo-Pass wenig, außer das die Jakobsmuschel als Wegzeichen hinfort in umgekehrter Ausrichtung auftrat. Während sie bis hierher als Sternsymbol verstanden wird, dessen geschlossenes Ende den Weg anzeigt, weil dem Stern der Schweif folgt, sieht man darin in Galicien eine Muschel, deren offenes Ende nach Santiago de Compostela zeigt.

Galicien, dieses mittelalterliche Jakobsland, ist seit Urzeiten von einem mythischen Schleier umgeben. So weit ich es noch in Erinnerung habe, bemerkte Walter Starkie in seinem Buch über den Jakobsweg: „Es ist eine seltsame Pilgerfahrt, die sie dabei sind zu machen. Denn je weiter sie nach Galicien und den Westen durch den ganzen Norden Spaniens vordringen, desto mehr nähern sie sich dem Kult der Toten.“

Nach antiker Tradition endeten die Erde und ihr Leben im Okzident, wo man den Hades ansiedelte. Die ägyptische Totengöttin Ka führte ihr Schiff mit den Verstorbenen nach Westen. Für die Kelten war das magische Eiland Avallon, die westliche Insel der Äpfel, letzte Zufluchtsstätte für die Seelen, von der als Einziger der galicische Nationalheld Breogán zu den Lebenden zurückkehren durfte. Die Griechen sprachen von einem paradiesischen Garten im Westen, wo die goldenen Äpfel der Hesperiden gediehen, die Herkules zu seinem kühnen Raubzug veranlassten. Und noch Caesar musste seinen abergläubischen Soldaten mit mutigem Beispiel vorangehen, die sich weigerten, den Grenzfluss nach Galicien zu überschreiten aus Angst, dort im Reich der Toten zu versinken.

Schließlich wurde nach der christlichen Legende der Leichnam des Hl. Jakobus in Judäa eingeschifft und gelangte, von unsichtbaren Kräften getrieben, an die Costa da Morte, die Todesküste am galicischen Finisterre, dem Ende der Welt.

Die letzte Fassung dieses Mythos wurde von Amaro, einem Mönch aus Galicien überliefert, der nach langer Irrfahrt über die Meere auf einer einsamen Insel landete und einen kurzen Blick hinter die Mauern des Paradieses werfen durfte. Als er zu seiner Mannschaft zurückkehrte, fand er statt des Schiffes eine stolze Stadt mit dem Namen San Amaro vor. Sie war in Erinnerung an einen frommen Pilger erbaut worden, der hier vor 300 Jahren auf der Suche nach Eden wie vom Erdboden verschluckt verschwunden war.

Soidade – ein Gefühl der Grenze und unstillbaren Sehnsucht

Noch heute ist in Galicien mit der „Soidade“ – parallel der portugiesischen „Saudade“ – ein Gefühl der Grenze zu Hause. Es ist eine Stimmung von Melancholie, Nostalgie und unstillbarer Sehnsucht, die tagträumend mühelos die Grenzen von Raum und Zeit überschreitet. Manchmal nähert sie sich dem Wunsch, sich in den schützenden Mantel des Todes einzuhüllen oder wie es der nationalistische Schriftsteller Castelao ausdrückte: „Soidade ist nichts anderes als die schöpferische Absicht des Todes, der uns einlädt, der Mutter Erde alles zurückzugeben, was wir von ihr erhalten haben.“

Galicien ist ein geheimnisvolles, legendenumwobenes Land, das zu seinem tieferen Verständnis sogar den Spaniern und noch weit mehr den Mitteleuropäern einiges abverlangt. Dabei ist die misstrauische Wortkargheit der Einheimischen nicht sonderlich förderlich, diese Mauer abzubauen. Auch untereinander sind sie oft nicht allzu gesprächig, wie ich bei der Belauschung eines Gesprächs in einer rauchigen Kneipe registrieren konnte:

„Und du“, meinte ein Bäuerlein, das sich einem alten Kumpel an der Theke näherte, „was hast du mir zu erzählen?“

„Ich, erzählen?“, meinte der andere nach einigen Sekunden nachdenklichen Schweigens, „man erzählt mir.“

Die Rückkehr des Menschen in die kosmische Prozession, Große Muttergöttinnen
und ein dionysischer Gott des Rausches und der Liebe

So wird der ausländische Reisende normal auch völlig außerhalb des Mikrokosmos dieses Volkes, seines keltisch-heidnischen Glaubens mit dünnem christlichen Firniss und seiner archaischen Bräuche verbleiben. Wo soll er auch etwas vom Mysterium der „Santa Compana“ mitkriegen, der Rückkehr des Menschen in die kosmische Prozession, die niemand gesehen hat, doch von der jeder gewiss ist, dass es sie gibt?

Wie soll er sich unter Hunderte ländlicher Marienwallfahrten mischen, auf denen hinter einem knappen, christlichen Schleier in heiligen Quellen, magischen Steinen und wunderträchtigen Bäumen die „Große Mutter Natur“ verehrt wird oder unter dem Deckmantel des Hl. Andreas im Pilgerort San Andrés de Teixido einem dionysischen Gott des Rausches und der Liebe gehuldigt wird?

Selbst der Jakobskult hat in Galicien nie den Ruch verloren, dem Volk von außen aufoktroyiert worden zu sein. Das mag mit der forcierten Zwangschristianisierung Galiciens zusammenhängen, die mit der Entstehung der Jakobslegende im 9. Jahrhundert einherging. Nachträglich sind darin viele einheimische Elemente eingeflossen und haben sie populärer gemacht, da ein Mythos ja nie aus dem Nichts heraus fabuliert werden kann.

Wer in Galicien ein „Mal de ojo“ einfängt, einen bösen Blick, wird zunächst eventuell gar nichts davon merken. Doch vielleicht wird er sich wundern, an der nächsten Ecke unvermittelt auf die Nase zu fallen, eine heftige Erkältung zu bekommen oder plötzlichen Krach mit seinem Ehegespons.

Die Hexen gibt es nicht, doch wenn du ihnen begegnest, weißt du, dass das nicht stimmt

Der galicische Volksglaube ist eine eigenartige Mischung von weitbäuchigem Katholizismus und ungeschminktem Heidentum, hinter dem immer wieder archaisches Keltentum durchschimmert. Nach Meinung von Gabriel García Márques ist „Galicien die Region Spaniens, in der das Übersinnliche am meisten das Leben des Volkes und des Einzelnen bestimmt.“ Galicien ist das Land der „Meigas y Curanderos“, der Hexen und Barfußärzte, die über geheimnisvolle Kräfte verfügen und in allen Kräutern und Rauschpflanzen bewandert sind. Im Hinterland nehmen sie oft noch eine Rolle ein, die vom Arzt über den Psychiater bis zum Sozialarbeiter reicht. Zu ihnen hat das niedere Volk Vertrauen, weil sie den Körper nicht analytisch zerstückeln, sondern Leib, Seele und Geist als untrennbare Einheit innerhalb einer weitausgreifenden Naturmagie sehen. Wie sagt man doch ein bisschen verschämt über die „Meigas“, die Hexen: „Sie gibt es nicht, doch wenn du ihnen begegnest, weißt du, dass das nicht stimmt.“

Die Spezialität von Fonsagrada ist „pulpo“, Tintenfisch

Vom Acebo-Pass marschierte ich mit Carlos zwölf Kilometer in strammem Tempo über steinige Pisten und Landstraßen über die Dörfer Fonfría, Barbeitos, Silvela und Paradanova, von wo ein sanfter Anstieg in das hübsche, alte Städtchen Fonsagrada ansetzte. Die Spezialität dieses Ortes ist „Pulpo“, Tintenfisch, für den sich Carlos gleich ein vorzügliches Restaurant empfehlen ließ und mich zum Essen freihielt. Er wurde in großer Menge auf Holztellern serviert und vom säuerlich-herben Ribeira-Wein in weißen Porzellantassen begleitet. Da der Wirtschaft auch eine gute Pension angeschlossen war, buchte Carlos hier gleich für die Nacht, da er auf einen gewissen Komfort nicht verzichten wollte und für ihn Geld keine Rolle spielte. Mir blieben noch zwei Kilometer Fußmarsch bis zur Pilgerherberge von Padrón.

Nächtlicher Besuch eines brüllenden Löwen

Ich war erneut der Letzte, der hier eintraf, und fand nur belegte Betten in den vielen kleinen Zimmern vor. In einem Vorzimmer, wo eine ebenfalls besetzte Matratze lag, fand ich noch Platz für meine Isomatte und hoffte so den üblichen Schnarchkonzerten in den Schlafstuben zu entgehen. Ich hatte mich gerade etwas zur ersten Entspannung ausgestreckt und die Augen geschlossen, als eine Frau mich überreden wollte, in ihr Zimmer zu kommen, da sei noch ein Bett frei. Doch ich hatte mich schon mit meinen ganzen Sachen hier ausgebreitet und lehnte freundlich ab.

Was für eine Dummheit! Wenn ich mich wenigstens nach dem Zimmer des freien Bettes in diesem verschachtelten Haus erkundigt hätte! Als Strafe für diese Unterlassung musste ich die ganze Nacht hindurch ein ohrenbetäubendes Löwengebrüll meines Mitpilgers über mich ergehen lassen. Am Morgen fühlte ich mich wie gerädert.

Beim Frühstück fragte mich die Frau von gestern Abend, die sich als Maria vorstellte, wie ich geschlafen hätte. „Schrecklich“, meinte ich, „eigentlich fast überhaupt nicht.“ Sie sagte, dass sie mich vor diesem „schrecklichen Schnarchlöwen“ hatte warnen wollen. „Meine Gruppe kennt ihn schon seit Tagen und versucht ihm, mit allen Mitteln des Nachts aus dem Wege zu gehen. Er ist eigentlich zu bedauern und leidet selbst vehement unter dieser Eigenschaft. Um niemanden zu belästigen, hat er sich extra separat nach draußen gelegt.“ Tja, wenn ich das vorher gewusst hätte! Doch ich war schlicht zu müde gewesen, um Marias Warnungen genauer zuzuhören.


Redaktion allesanderswo.de
Fortsetzung: 54 Tage unterwegs auf den spanischen Jakobswegen Teil 52 – Ein Reisebericht

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Bildnachweis Titelbild: Wegweiser auf dem spanischen Jakobsweg
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Johannes Spiegel-Schmidt

Johannes Spiegel-Schmidt

Nach einem umfangreichen „Studium generale“ in Theologie, Philosophie und Sozialwissenschaften, Mitbegründer der taz Berlin. Koordinator der taz-Auslandsredaktion und langjähriger Korrespondent in Madrid. Umfassende Vertiefung in die iberische Sozial- und Kulturgeschichte. Während der politischen Umbrüche im Ostblock und der Krisenherde im Nahen Osten Freelancer bei den führenden spanischen Medien. Autor mehrerer Reiselesebücher über verschiedene spanische Regionen. Innerhalb der Studienzeit umfangreiche Reisen durch den Orient bis nach Indien, per Autostop durch die Sahara und Westafrika. Zurück in Deutschland als Studiosus-Reiseleiter unterwegs bis in die letzten Winkel Europas. Heute im Unruhestand. Das „Dritte Alter“ wartet tagtäglich mit neuen Überraschungen. Das wirkliche Leben kann jetzt beginnen…
Johannes Spiegel-Schmidt